Dienstag, 3. Oktober 2017

Heute mal eine Veranstaltung in der Bibliothek der Universität Lettlannds

Am 2. Oktober fand der Vortrag "Digital Humanities - Die Zukunft der Literaturwissenschaft" von Prof. Dr. Jochen Strobel (Universität Marbug) statt in der Bibliothek der Universität Lettlands. Zur Vorbereitung galt es, Plakate zu verteilen und ein Grußwort zu schreiben.

Zwei Stunden davor waren dann Vorbereitungen zu treffen wie Stühle aufstellen, Teilnehmerlisten und Flyer des Baltisch-Deutschen Hochschulkontors auszulegen.

Und los gehts. Fun Fact: Die Räumlichkeiten wurden von Microsoft gesponsort. Altbekannte Probleme mit dem Beamer gabs trotzdem...

Ein  Blick aus dem Fenster auf die schöne Fassade der Bibliothek.

Bevor es dann richtig losging, gabs noch eine Hausführung. Die geisteswissenschaftliche Abteilung ist in einem wunderbaren Altbau untergebracht, der vor gut 150 Jahren als Wohnhaus des Bürgermeisters gebaut wurde. Diesen edlen Charme hat man soweit es ging erhalten, sondern auch Gespür für witzige Details gezeigt. Alles ist öffentlich zugänglich und darf auch zum Arbeiten und entspannen genutzt werden. 

Hier war früher die Küche. Heute Platz zum entspannen. Im Schrank links: Bestseller zum entspannen.

Hier war das Wohnzimmer. Heute Seminar- und Konferenzraun.
Das ehemalige Arbeitszimmer. Auch dieser Schreibtisch darf zum arbeiten benutzt werden!

Ach technisch muss sich die Bibliothek nicht verstecken, die Medien sind mit RFID-Technik ausgestattet und sind in Freihandaufstellung für alle Nutzer zugänglich. Anmelden kann sich jeder, der möchte. Studenten sind automatisch angemeldet mit ihrem Ausweis. 

Arbeitsplatz für Bibliothekare für Information und Recherche.

Eine von mehreren sehr edlen und hellen Einzelarbeitsplätzen.

Und das wars auch schon. Leider habe ich vergessen, Bilder von den Bücherregalen zu machen. Aber die waren dann doch eher zweckmäßig und deshalb wenig spektakulär anzusehen. Achja, es ist nur so wenig los, weil die Bibliothek geschlossen hatte, wurde uns von der Bibliothekarin versichert.






Samstag, 30. September 2017

Wäsche waschen über Internet

Da das Wohnheim keinen All-inclusive-Service bietet, gings heute mal ans Wäsche waschen. Außerdem weist regelmäßig ein tanzender Bär darauf hin, dass ich aufräumen soll.

Und da hier alles sehr modern ist, geht Wäsche waschen nicht ohne Internet. Man meldet sich bei www.wash-alert.com an, wählt eine Maschine, bezahlt und reserviert.


Die Seite der Waschmaschinen-Seite zeigt den aktuellen Status meiner Wäsche an.

DIe Waschmaschinen sind entweder "reserved" oder "online"
Am Ende des Waschgangs schreibt einem dann die Waschmaschine eine E-Mail, dass die Wäsche fertig ist. Sollte man als neues Lernfeld in Service und Beratung behandeln!

Und ja, den tanzenden Bären gibt es wirklich. Auf den Bildschirmen im Foyer!
Hier beim Essen ... 

... und hier beim Spülen!

Donnerstag, 28. September 2017

Mein Arbeitsweg

Obwohl der öffentliche Nahverkehr in Riga eigentlich ziemlich gut ist, führt keine Buslinie wirklich vom Wohnheim zu meiner Praktikumsstelle. Und auf der einzigen Haltestelle, die ich nehmen könnte,  herrscht Dauerstau.
Daher gehts zu Fuß über die Vanšu-Brücke, wo es im September früh am Morgenn dann doch recht zugig ist. Der wunderbare Blick auf die Düna und die Altstadt sowie der Gang über die Promenade entschädigen allerdings vollkommen die 25 Minuten Fußweg bis zum Hauptgebäude der Technischen Universität Riga, wo das Baltisch-Deutsche Hochschulkontor untergebracht ist.


Stau und Nebel auf der Vanšu-Brücke

St. Petri-Kirche in der Altstadt.
Und angekommen im Hauptgebäude der Technischen Universität Riga. (Habe extra ein Bild bei Sonnenschein gemacht, damit es nicht ganz so finster wirkt) 




Die Nationalbibliothek von Lettland



Da es heute noch ein Plakat für eine Veranstaltung des Baltisch-Deutschen Hochschulkontors aufzuhängen galt, führte mich mein Rückweg zur Nationalbibliothek von Lettland. Sie liegt gegenüber der Altstadt, auf der anderen Seite der Düna und ist schon von weitem sichtbar.
Schon von außen ein atemberaumender Anblick.
      
Vornedran: Viel Verkehr!

Auch im Innern fühlt man sich wie in einem Raumschiff. Einem sehr edlen Raumschiff.
Zu den Obergeschossen führen sogar Rolltreppen.
Hier gibt es wirklich alles, was das Herz begehrt. Bücher in allen denkbaren Sprachen, einem IT-Zentrum und sogar einen Souveniershop. Zugang zu den Lesesälen erhält man durch eine Schranke im Erdgeschoss. Besonders gefallen hat mir die frei zugängliche Ausstellung zu Geschichte der lettischen Literatur.
Eine besonders schöne mittelalterliche Handschrift.
Und noch eine.

Montag, 25. September 2017

Der erste Arbeitstag

Heute gings dann richtig los mit dem Praktikum beim Baltisch-Deutschen Hochschulkontor. Nach einem super netten Empfang ging es dann gleich ans Werk mit der Sichtung des Medienbestandes des Lernzentrums. Die Aufstellung und Erfassung in der Datenbank soll überarbeitet werden. Sind zwar "nur" ca. 750 Exemplare, aber in zwei Monaten soll dann alles fertig sein. Es gibt also viel zu tun!

Mein Arbeitsplatz bietet jedenfalls eine perfekte Aussicht auf das, was vor mir liegt.

Sonntag, 24. September 2017

Kleine Stadterkundung

Blick bei Nacht über die Düna. Das markante Gebäude Gebäude in der Mitte ist übrigens die Nationalbibliothek. Hier bei Tag:

Eine Ansicht aus der Nähe und von innen wird sicher noch folgen. Ebenso wie Eindrücke aus der wunderschönen Altstadt von Riga.




Samstag, 23. September 2017

... und angekommen!

Zur Einstimmung erstmal ein Foto aus dem Fenster meiner Unterkunft auf der Insel Kīpsala (Wohnheim der Technischen Universität Riga).
Rechts die Vanšu-Brücke über die Düna.